Kategorie-Archiv: Köstliche Hauptgänge

Love is in the air…!

Steinpilzknödel mit Sonnenkuss-Paprikacreme

Steinpilz-Knödel mit Sonnenkuss-PaprikacremeVegan für 2 Personen

Tipp: Ich benutze nur hausgemachte Gemüsebrühe ohne Salz, diese lässt sich leicht mit frischem Gemüse, Zwiebel, Lorbeerblätter und frischen Kräutern herstellen. Ich koche 1 Liter und verwende diesen für andere Gerichte weiter. Die Gemüsebrühe lässt sich im Kühlschrank 4-5 Tage aufbewahren.

Zutaten Knödel:
100 g Dinkelbrötchen vom Vortag oder älter
150 ml Getreidemilch z.B. Soja-, Hafer- oder Mandelmilch
100 g Steinpilze
½ rote Zwiebel
1 TL Steinpilz-Hefebrühe z.B. von Vitam
1 TL Zaubersalz von Sonnentor
1 EL Bratöl
1/2 Bund Petersilie
1 TL Johannisbrotkernmehl
2 EL Dinkel Paniermehl

Zutaten Paprikacreme:
1 Karotte
1 rote Paprika
1 gelbe Paprika
½ rote Zwiebel
1 El Rapsöl
¼ TL Sonnenkuss Gewürzblütenmischung von Sonnentor
¼ TL Kurkuma gemahlen von Sonnentor
½ TL Zaubersalz von Sonnentor
2 Stengel frischer Majoran
100 ml Soja Cuisine (Sojasahne) oder Mandel Cuisine
1 TL Sojamehl

Zubereitung Knödel:
Dinkelbrötchen in kleine Würfel schneiden und mit warmer Getreidemilch übergiessen. Ca. 15 Minuten einweichen lassen.

Zwiebel und Steinpilze in kleine Würfel schneiden und in einem 1 EL Bratöl und der Steinpilz-Hefebrühe (nur die Paste, ohne Wasser)  in einer Pfanne ca. 10 Minuten auf mittlerer Hitze glasig dünsten. Petersilie hacken. Alle Zutaten mit dem Johannisbrotkernmehl mischen und den Knödelteig 30 Minuten ruhen lassen.

Ein Topf Wasser mit einem Dampfsieb zum Kochen bringen. 2 grosse Knödel formen und in das Sieb legen. Mit geschlossenem Deckel auf mittlerer Stufe 15 Minuten garen.

Zubereitung Paprikacreme:
Paprika mit dem Sparschäler schälen und die Kerne herausnehmen. Karotte waschen und würfeln. Paprika, Karotte und Zwiebel in Würfel schneiden und

zusammen mit dem Rapsöl ca. 10 Minuten dünsten. Gewürze, Salz, das Grün vom Majoran dazugeben und mit 250 ml Gemüsebrühe ablöschen. Ca. 20 Minuten köcheln lassen. Gemüse vom Herd nehmen und mit der Soja Cuisine und dem Sojamehl mit dem Pürierstab schaumig pürieren.

Die Sosse auf zwei grossen tiefen Tellern verteilen und je ein Knödel daraufsetzen.

TIPP: Einen Steinpilz in Scheiben schneiden und in einer Pfanne mit frischem Rosmarin und etwas Rapsöl anbraten. Auf der Paprikasauce mit dem Knödel verteilen.

 

Happy Bolognese

Happy Bolognese II

Zutaten Bolognese:
200 g Bio-Soja-Gehacktes fein
400 ml Gemüsebrühe (am besten selbstgemacht aus Bio-Gemüse)
2 EL Kokosöl
2 Stängel Staudensellerie
1 grosse Karotte
1 rote Zwiebel
1 EL schwarze Senfkörner z.B. von Sonnentor
1 EL naturbelassenes Steinsalz
1 TL Scharfmacher Gewürz-Blüten-Mischung von Sonnentor
1 TL Kurkuma
2 TL süsses Paprikapulver
2 EL Tomatenmark z.B. im Glas von Rapunzel
200 ml Rotwein
1 EL vegane Bio-Braune-Sauce z.B. von Morga (enthält kein Palmfett)
1 TL getrockneter Thymian
400 g Tomaten in Stücke, Dose oder Glas
300 ml Gemüsebrühe (am besten selbstgemacht mit frischem Bio-Gemüse, ohne Salz)
2-4 EL gute kaltgepresstes Olivenöl

Frische Kräuter zum Dekorieren

Zutaten Pasta:

Ca. 500 g glutenfreie Pasta
Gibt es im Reformhaus oder Bio-Supermark

Zubereitung Bolognese:

Soja-Gehacktes in der zimmerwarmen Gemüsebrühe ca.30 Minuten einweichen. Die Brühe ist dann ganz oder fast eingezogen.

In einer Pfanne mit hohem Rand das Kokosöl schmelzen. Karotte und Zwiebel in kleine Würfel schneiden. Soja-Gehacktes, mit dem Gemüse, Salz, Scharfmacher, Kurkuma, Paprikapulver und schwarze Senfsamen in dem Kokosöl 10 Minuten anbraten. Nicht zu heiss, es sollte langsam dünsten. Tomatenmark dazugeben und mit den anderen Zutaten gut verrühren. Mit Rotwein ablöschen und kurz aufkochen lassen. Braune-Sauce, Thymian, Tomaten-Stücke mit einrühren und ca. 1 Stunde leicht köcheln lassen. Je länger die Sauce kocht, umso besser wird sie. Eventuell etwas Brühe nach giessen. In Italien wird die herkömmliche Bolognese am Tag zuvor zubereitet und immer wieder aufgekocht.

Zubereitung Pasta:

In einem grossen Topf Wasser mit etwas Salz zum kochen bringen. Sobald es sprudelt die Pasta nach Packungsbeilage kochen. „Al dente“, also noch mit Biss!

Die Pasta in ein Sieb schütten und gleich auf 4 Tellern anrichten. Die Bolognese vom Herd nehmen, mit dem Olivenöl mischen und auf den Tellern verteilen. Mit frischen Kräutern dekorieren.

Ihre gesundheitsbewussten Gäste werden den Unterschied zur traditionellen Bolognese nicht bemerken.
Buon appetitto :-)

Schwarze Senfkörner:

Senfkörner wurden bereits vor 2000 Jahren schon als Heilmittel verwendet. Sie regen die Verdauung an und helfen somit die Nahrung besser zu verdauen. Auch sind sie ein hilfreiches Mittel bei Blähungen und Verstopfung. Positive Wirkung hat sich auch bei bakteriellen Infektionen und Krämpfen gezeigt. Ein wunderbares Heilmittel auch zur Entgiftung des Darms.

Kurkuma-Spätzle mit Pilz-Gulasch

Kurkuma-Spätzle mit Pilz-GulaschVegan für 2 bis 3 Personen
Tipp: Chia-Gel ein MUSS in der veganen Küche. Es eignet sich hervorragend zum Binden und als
Eiersatz. 1 EL Chia-Samen mit der 3fachen Menge Wasser verrühren und mindestens 1 Stunde quellen lassen.

Zutaten Pilz-Gulasch:

1 Schalotte
8 getrocknete Tomaten
250 g Champignon weiss und braun
6 frische Salbeiblätter
½ Bund glatte Petersilie
1 EL Kokosöl
2 EL Tomatenmark z.B. von Rapunzel im Glas
1 TL Steinpilz-Hefebrühe z.B. von Vitam
1 TL naturbelassenes Salz
1 TL schwarze Senfkörner
200 ml Cuisine Amande, Bio-Mandel Cuisine z.B. von EcoMil
30 ml Wasser

Zutaten Kurkuma-Spätzle:

200 g Spätzle- und Nudelmehl von Spielberger
2 EL Johannisbrotkernmehl
1 EL Kartoffelmehl
2 EL Amaranth gepufft
1/2-1 TL naturbelassenes Steinsalz
1 TL Kurkuma gemahlen
2 EL Chia-Gel

 Zubereitung Pilz-Gulasch:

Getrocknete Tomaten in Wasser mit einem ½ Schnapsglas Essig 5 Minuten kochen.
Petersilie waschen und trocknen.
Tomaten abgiessen und auf einem Küchentuch auskühlen lassen. Schalotte würfeln, getrocknete Tomaten in Streifen schneiden. In einer hohen Wok-Pfanne die Schalottenwürfel mit den getrockneten Tomaten ca. 5 Minuten in Kokosöl leicht dünsten.

Champignon wenn nötig putzen, Salbei in Streifen schneiden mit den anderen Zutaten im Wok weitere 10 Min. auf mittlerer Stufe dünsten. Tomatenmark und Steinpilzpaste dazugeben und alles vorsichtig umrühren. Mit der Mandel-Cuisine und Wasser ablöschen und 5-10 Minuten bei gelegentlichem wenden auf kleiner Stufe köcheln  lassen.

Zubereitung Kurkuma-Spätzle:

Alle Zutaten mit dem Knethaken der Küchenmaschine zu einem glatten Teig rühren
bis er Blasen wirft. Wer keine Küchenmaschine hat, der Teig lässt sich auch wunderbar in einer hohen Schüssel mit einem Kochlöffel glatt schlagen.
Je nachdem ob man die Spätzle schabt oder die Presse benutzt benötigt man eventuell etwas mehr oder weniger Wasser.
Ich als Schwarzwaldmädel schab die Spätzle von Hand. Dazu braucht man ein Spätzlesbrett und einen Schaber. Wer sich das nicht traut, nimmt das Knöpfli-Brett oder eine Spätzle-Presse. In einem hohen Topf mit kochendem Wasser, etwas Salz und einem EL Öl die Spätzle in ca. vier Gängen reinschaben. Man darf nicht zu viele Spätzle auf einmal ins Wasser schaben oder drücken, damit sie nicht zusammenkleben. Sobald sie an der Oberfläche schwimmen mit einer Schaumkelle aus dem Wasser nehmen und in ein Sieb geben, damit sie abtropfen.

Petersilie hacken, einen kleinen Teil für die Deko auf die Seite legen, den Rest mit dem Pilzgulasch vermengen. Die Pilze auf einen Teller geben und die Spätzle darauf anrichten. Mit der restlichen Petersilie dekorieren. Guten Appetit :-)

Ayurvedisch kochen: Indisches Dal mit Ghee-Masala

Dal Linsen mit Ghee Masala

Wenn ich Dal zubereite, nehme ich gerne saisonales Gemüse aus der Region. Darauf achte ich sehr auf Bio-Qualität. Denn der Boden selbst in dem das Gemüse wächst ist mit seiner reichhaltigen Bakterienflora ein wahres „Vitamin-B12-Paradies“.

1 TL Ghee Masala 7 Spices z.B. von Cosmoveda
2 EL Ghee
Eine kleine Stange Lauch
100 Tempeh
1 grosse Karotte
1 kleiner Kürbis Hokaido ca. 200 g
1 kleine Knolle Rote Bete
1 Stange Staudensellerie
2 TL naturbelassenes Steinsalz
200 ml Gemüsebrühe (ungesalzen)
200 ml Kokosmilch
200 g Rote Linsen
1 TL Kurkuma
½ TL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

1 EL Ghee zusätzlich

Ghee Masala Gewürz in Ghee ca. 5 Min. bei leichter Hitze rösten. Lauch in Scheiben schneiden, Tempeh und Karotte würfeln. Zum Ghee hinzufügen und weitere 6 Minuten mitdünsten. Beim Kürbis zuerst die Kerne entfernen und dann mit der Schale in Würfel schneiden. Der junge Sommerkürbis hat eine sehr weiche Schale die man mitkochen kann. Rote Bete schälen und ebenfalls würfeln. Staudensellerie waschen und in Scheiben schneiden.

Alle Zutaten zum Ghee Masala geben und kurz mit andünsten. Gemüsebrühe, Kokosmilch und Rote Linsen unterrühren. 1 TL Steinsalz und Kurkuma zufügen und bei geschlossenem Deckel auf mittlerer Hitze ca. 20 Min. köcheln lassen bis die Flüssigkeit fast verdampft ist. Wenn die Rote Bete weich sind mit einem 1 EL Ghee abschmecken und sofort servieren.

Herstellung von Ghee:

Sie brauchen:

Einen Topf mit dickem Boden, ein Stück Leintuch, eine saubere und stimmungsvolle Umgebung in der Küche J damit das Ghee die liebevolle Energie aufnehmen kann.

Zutaten:
500 g Bio-Butter

Die Butter in dem Topf zum Kochen bringen, die Hitze reduzieren und ca. 25 Minuten leicht köcheln lassen. Dabei bildet sich ein weisser Schaum auf der Oberfläche. Sobald das Ghee goldgelb ist und duftet, durch das Leintuch in einen dunkles Gefäss gießen. Das Ghee dunkel aufbewahren, es hält sich lange und wird nicht ranzig. Als köstlicher Brotaufstrich lässt sich das Ghee auch im Kühlschrank aufbewahren, damit es fest wird.

Ghee hat heilende Wirkung auf die Gelenke und dient zur Entgiftung des Körpers. Die üblichen nachteiligen tierischen Fette sind im Ghee nicht mehr vorhanden. Ghee fördert den Stoffwechsel und ist ein gutes Gegenmittel für Aterienverkalkung.

Wer kein Ghee zum Kochen benutzen möchte, kann es durch Kokosöl ersetzen, das ebenfalls in der Ayurvedischen Küche benutzt wird.

 

Kurkuma Wok Gemüse mit Sommerkürbis

Curcuma-Gemüse mit Sommer-Kürbis-Für 4 Personen:

Zutaten:
2 EL Kokosöl
1 rote Zwiebel
½ kleiner Kürbis
1 Karotte
1 gelbe oder grüne Zucchini
1 rote Paprika
100 g. Mangold
4 grosse Champignon
1 Chilli-Schote
1 TL. Himalaya-Salz
1 EL schwarzer Senfsamen
1 EL Kurkuma
200 ml. Gemüsebrühe (selbst zubereitet mit frischem Gemüse ohne Salz)
250 ml. Reissahne

Zubereitung:
1 EL Kokosöl in einer Pfanne leicht erhitzen. Zwiebel schälen und in Spalten schneiden.
Kürbis waschen, Kerne herausnehmen und mit der Schale in Würfel schneiden. Karotte schälen und ebenfalls würfeln. Paprika und Zucchini waschen in Würfel oder Scheiben schneiden. Gemüse im Kokosöl ca. 8 Minuten auf leichter Hitze dünsten. Mangold waschen und klein schneiden. Chamignon putzen und vierteln. Chilli-Schote waschen und hacken. Die Zutaten mit dem Wokgemüse weitere 10 Minuten dünsten. Salz und Senfsamen hinzufügen mit der Gemüsebrühe und der Reissahne ablöschen. Ca. 15 Minuten weiter köcheln lassen bis die Süsskartoffel weich ist. Zum Schluss noch mit einem EL Kokosöl abschmecken. Nicht mehr erhitzen!

 

 

„Alles Liebe“ Schnitzelchen auf Bohnen-Curry-Mousse mit Kapuzinerkresse

Alles-Liebe-Soja Schnitzchelchen auf Bohnen-Curry-Mousse

„Alles Liebe“ Schnitzelchen auf
Bohnen-Curry-Mousse mit Kapuzinerkresse

Zutaten:
Soja-Steakli:

12 Soja-Steakli (ungewürzt, aus dem Reformhaus)
1 – 1 ½ Liter Wasser
1 kleine Zwiebel
4 Lorbeerblätter
1 EL Gemüsebrühe
1 Stengel Staudensellerie mit Grün
4 EL Alles Liebe Gewürzblütenmischung von Sonnentor
6 EL Olivenöl
1 ½ TL naturbelassenes Salz
2-3 EL Kokosöl

Zutaten Bohnen:
100 g getrocknete Fave-Bohnen
1 Liter Wasser
3 Lorbeerblätter
1 Stengel Staudensellerie mit Grün
1 kleine Zwiebel

Für das Mousse:
125 g Sonnenblumenkernmus (Bio-Laden oder Reformhaus)
1 TL Curry süss von Sonnentor
1 TL ayurvedisches Zaubersalz fein von Sonnentor
50 ml kaltgepresstes Olivenöl

Dekoration:
1 Paprika orange oder gelb in kleine Würfel geschnitten
Kapuzinerkresse Blätter und Blüten

Zubereitung Soja-Steakli:
Die Steakli in dem leicht kochenden Wasser mit den Gewürzen und Gemüse ca. 20-25 Minuten garen. Herausnehmen und auf einem Küchentuch abtropfen lassen.

Alles Liebe Gewürz mit Olivenöl und Salz mischen und die Steakli 30 Minuten darin marinieren. Ab und zu wenden.

Danach die Steakli im Kokosöl auf mittlerer Hitze ca. 5 Minuten goldbraun braten.

Zubereitung Bohnen:
Solange die Steakli marinieren die Fave-Bohnen im Wasser mit dem Lorbeer, Staudensellerie und der Zwiebel ca. 25 Min. einkochen lassen. Eventuell noch etwas Wasser dazu geben. Die Bohnen müssen weich sein.

Zubereitung Bohnen-Mousse
Lorbeer und Gemüse entfernen und die Bohnen zusammen mit dem Sonnenblumenkernmus, Curry, Kristallsalz und dem Olivenöl fein pürieren

Anrichten:
Das Bohnen-Mousse auf 4 Teller streichen, darauf je 3 Soja-Steakli setzen und mit den Paprikawürfel und der Kapuzinerkresse dekorieren!